DyFIS-Bedienplatz

Über ein TCP/IP-Netzwerk können mehrere DyFIS Bedienplätze mit einem DyFIS-Server verbunden werden. Der Bedienplatz stellt auf mehreren Bildschirmen in realitätsnahen Grafiken die aktuellen Fahrzeugpositionen
und die Display-Inhalte der vom DyFIS-Server betreuten Anzeiger dar.

Für den Schienenverkehr ist meist eine klassische Darstellung der Fahrtstrecken als schematisches Gleisbild erwünscht. Sofern die Sensorik den DyFIS-Server
mit den Geodaten (GPRS-Koordinaten) der Fahrzeuge versorgen kann, präsentiert der Bedienplatz alternativ
auch ein maßstabsgetreues Kartenbild, das sich in unterschiedlichen Zoomstufen anzeigen lässt.
Besonders für den Omnibusbetrieb stellt die Kartendarstellung eine willkommene Erweiterung dar.

In jeder dieser Darstellungen kann entweder manuell ein anzuzeigender Bereich gewählt oder die Verfolgung eines bestimmten Fahrzeugs angefordert werden.

Eine größtmögliche Übersicht bei der Navigation bietet die „Perlschnur“, die ausschließlich die Haltestellen der einzelnen Linien oder Strecken und die verkehrenden Fahrzeuge darstellt.

In jeder Visualisierungsart zeigt das Bild neben den Fahrzeugen (mit Kennungund Verspätungslage) – je nach Zoomstufe – die einzelnen Haltestellen und die einzelnen Anzeigegeräte (bei Fehlerbedingung farblich hervorgehoben).
Ein Click auf eines der Objekte aktiviert auf intuitive Weise spezifische Überwachungs- und Steuerfunktionen.

In entsprechenden Bedienfenstern können die Betriebszustände aller Systemkomponenten überwacht werden. Berechtigte Benutzer können Sondertexte aufschalten, Fahrplanänderungen und Systemkonfigurationen durchführen und Lautsprecherdurchsagen vornehmen.

Die Bedienoberfläche wird projektspezifisch den Anforderungen des Verkehrsbetriebs entsprechend eingerichtet. Der DyFIS Bedienplatz kann mit
diversen verfügbaren Sonderoptionen – wie beispielsweise die Darstellung einer maßstabsgetreuen Landkarte oder Sprachübertragung durch das TCP/IP Netz – ausgestattet werden.
LUMINO Licht Elektronik GmbH, Krefeld