Globale und Lokale Kommunikations- und IT-Systeme

MAN-Strukturen zur Vernetzung von Haltestellen
Die Komponenten komplexer DyFIS®-Installationen kommunizieren über TCP/IP-Protokolle sowohl untereinander als auch mit Fremdsystemen wie Leitrechnern oder Fahrplanverwaltungssystemen, ITCS (Intermodal Transport Control System) - früher bekannt als RBL (Rechnergeschützes Betriebsleitsystem) und selbstverständlich auch Zentralen Datendrehscheiben bzw. Ist-Daten-Servern. Dabei dienen die Lumino MAN-Knoten zum Aufbau eines ausfallsicheren Weitverkehrsnetzes (Metropolitan Area Network) auf LWL- oder Kupfer-Basis, das die Komponenten eines komplexen dynamischen Fahrgastinformationssystems verbindet. Falls – wie meist außerhalb der Innenstadt – keine feste Verbindung zwischen den Elementen einer DyFIS®-Installation hergestellt werden kann, ist es möglich, drahtlose Provider-Netze wie 4G (LTE)/ 5 G zu nutzen.

LAN-Strukturen innerhalb eines Haltestellen-Bereiches
Auf der Haltestelle, am Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) oder im Bahnhof wird eine gewisse Anzahl von Anzeige- oder Ansagegeräten von einem zentralen Punkt mit Daten versorgt. Zusätzlich sind Erfassungseinrichtungen für die Fahrzeugpositionen installiert, deren Daten zur Weiterverarbeitung an die DFI-Rechner geleitet werden. Ein bis zu einem Kilometer ausgedehntes, unstrukturiert verlegbares Feldbus-Netzwerk, das übliche Datenkabel verwendet, dient der zuverlässigen Informationsübertragung zwischen Erfassungsgeräten, Anzeigegeräten, Haltestellenrechnern und MAN-Knoten auf einer Haltestelle und örtlich nahe bei einander liegenden Haltepunkten. Alternativ zum drahtgebundenen Feldbus hat sich die Übertragung der Textinformationen zu Anzeigegeräten mit genehmigungsfreiem DECT-Funk bewährt.